2. Wirtschaftsforum Helgoland – Offshore zum Anfassen

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80 Manager der Offshore Industrie und der Energieunternehmen, trafen sich am 29. und 30. August auf Helgoland, um im Rahmen des zweiten Wirtschaftsforums Offshore Wind über die aktuelle Lage im Marksegment Offshore Wind zu diskutieren.

Die Lernkurve in der Pionierphase war durchaus schmerzhaft. „Für die nächste Welle des Ausbaus von Offshorewind ist die Branche aber nun hervorragend aufgestellt, jetzt kommt es darauf an, dass die Politik möglichst rasch die Rahmenbedingungen definiert, um die zweite Investitionswelle zu initiieren“, so das Ergebnis des 2. Wirtschaftsforums auf Helgoland.

Die Industrie kam mit guten Nachrichten aus den eigenen Reihen nach  Helgoland: Die CEO‘s Alf Henryk Wulff von Alstom und Tim Dawidowsky, Siemens Transmission Solutions unterstrichen, dass die Standardisierung ihrer Produkte zu deutlich mehr Planungs- und Kostensicherheit bei zukünftigen Projektierungen führen wird. Die Fertigstellung von u.a. HELWIN1 in dieser Woche und die Ausbaugeschwindigkeit von MEERWIND und Nordsee-Ost durch WindMW und RWE Innogy zeigen, dass die Installationen deutlich Fahrt aufnehmen.

Der Vorstandsvorsitzende der Offshore Stiftung, Jörg Kuhbier, bezifferte Kostensenkungspotentiale von über 30% im Verlauf des Ausbaus der Offshore Windenergie bis 2023 und der Schleswig-Holsteinische Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Frank Nägele betonte die wirtschaftliche Bedeutung der Offshorewindkraft und unterstrich dies durch den Ausbau der Hafeninfrastrukturen in Brunsbüttel und auf Helgoland. „Die Energiewende und Offshore-Windkraft bieten gute Wertschöpfungspotentiale für alle Bundesländer sowie ganz Europa“.

Und auch im Netzbereich hat sich zwischen den beiden Foren einiges getan, um den Netzausbau reibungsloser zu gestalten. „Die Rahmenbedingungen und Planungen für den Ausbau der Netzinfrastruktur werden konkret und zeigen Wege für die Vernetzung der deutschen und nordeuropäischen Länder, so Michael Homann, Präsident der Bundesnetzagentur und Prof. Antje Orths, Chefingenieurin des dänischen Netzbetreibers Energinet.dk.

Die Kehrseite der Medaille „Offshore Wind“ wurde aber auch deutlich: Leere Auftragsbücher in der Zuliefererindustrie der Offshore Windkraftwerke bildeten den düsteren Hintergrund des Wirtschaftsforums. Stromgestehungskosten von 8 bis 9 Cent/kWh wie in der von Jörg Kuhbier vorgestellten Prognos /Fichtner Studie können nur erzielt werden, wenn der Ausbau voranschreitet und die derzeitige Investitionsblockade gelöst wird.

Schützenhilfe bekam das Wirtschaftsforum von Energiekommissar Günther Oettinger, der in seiner persönlichen Videobotschaft aus Brüssel versprach, nach der Bundestagswahl die Diskussion zum EEG zu fördern: „…dabei werde ich mich einbringen mit dem Vorschlag, keine rückwirkenden Veränderungen vorzunehmen. Planungssicherheit heißt, dass der, der investiert, wissen muss, was ihm bevorsteht, welche Förderung er bekommt für die gesamte vereinbarte Zeitdauer.“ so Günther Oettinger.

Zum Ausklang des Wirtschaftsforums gab es am Freitagnachmittag noch eine Ausflugsfahrt mit dem Katamaran „HalunderJet“ der Reederei FRS Helgoline. Neben den Forumsteilnehmern nutzten noch etwa 130 Insulaner und Urlaubsgäste die Chance, den Windpark Meerwind Süd / Ost einmal aus der Nähe zu begutachten.

 

Wirtschaftsforum Offshore (links: Wirtschaftsstaatssekretär S.-H., Dr. Frank Nägele; rechts: Helgolands Bürgermeister Jörg Singer)

 

 

 

Bundeskabinett beschließt Offshore-Haftungsregelung und Einführung eines Offshore-Netzentwicklungsplans

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Berlin – Die Bundesregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettssitzung den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftlicher Vorschriften beschlossen. Ziel der Regelungen ist es, den Ausbau der Offshore-Windenergie zu beschleunigen. Im Zentrum steht der Systemwechsel hin zu einer kohärenten und effizienten Netzausbauplanung durch die Einführung eines verbindlichen Offshore-Netzentwicklungsplans. Dieser wird Netzanbindungen und Offshore-Windparks zukünftig besser koordinieren. Darüber hinaus wird eine Entschädigungsregelung für die Errichtung und den Betrieb von Anbindungsleitungen von Offshore-Windparks eingeführt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: “Die heutige Entscheidung der Bundesregierung über den Gesetzesentwurf ist ein großer Erfolg für die Energiewende in Deutschland. Denn damit haben wir eine wichtige Hürde hin zu einem schnelleren Ausbau und Anschluss von Offshore-Windkraft übersprungen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, die in die Zukunftsbranche Offshore-Windenergie investieren wollen. Auch die Verbraucherinnen und Verbraucher können nun damit rechnen, dass der “saubere” Strom der Offshore-Windparks nun endlich bei ihnen ankommen kann. Die Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt, das unser aller Anstrengung erfordert und nicht zum Nulltarif zu haben ist. Die Neuregelung sorgt für eine faire Lastenverteilung. Die Kosten für den Verbraucher und die Verbraucherin werden der Höhe nach begrenzt und der Eigenanteil der Übertragungsnetzbetreiber wird erhöht. Mein Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass der Strom in Deutschland für alle bezahlbar bleibt, für Verbraucherinnen und Verbraucher und für Unternehmen. Dies werden wir aber nur mit einer grundlegenden Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes erreichen. Wir müssen die Förderung der Erneuerbaren dringend effizienter und marktwirtschaftlicher ausgestalten.”

Bundesumweltminister Peter Altmaier: “Mit der heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Haftungsregelung wird ein großes Hemmnis für den Ausbau der Offshore-Windenergie aus dem Weg geräumt. Der nächste Schritt muss sein, dafür zu sorgen, dass der Strom vom Meer auch seinen Weg in die Verbrauchszentren findet. Dafür brauchen wir zügig Klarheit beim weiteren Ausbau der Netze. Der Ökostrom hat mittlerweile eine Bedeutung gewonnen, bei der wir Netzausbau und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien insgesamt besser aufeinander abstimmen müssen. Darüber muss grundsätzlich überlegt werden, wie die Förderung der erneuerbaren Energien besser organisiert werden kann, ohne bewährte Elemente wie etwa den Einspeisevorrang voreilig über Bord zu werfen. Das müssen wir sehr gründlich angehen, denn wir brauchen eine Lösung, die mehrere Jahre trägt, das weitere Wachstum der Ökostromerzeugung nicht abwürgt, sondern in vernünftige Bahnen lenkt und die von einem breiten Konsens in unserer Gesellschaft getragen wird. Das lässt sich nicht übers Knie brechen, das braucht Zeit. Aber ich werde das anpacken.”

Die Neuregelung stellt Kostenkontrolle und Transparenz beim Ausbau der Offshore-Windenergie sicher, da Schadensfälle und Maßnahmen zur Schadensminderung dokumentiert und im Internet veröffentlicht werden. Auch die Kosten und die daraus resultierende Umlage werden transparent gemacht. Zudem ist vorgesehen, dass die Regelungen nach drei Jahren evaluiert und wenn notwendig angepasst werden. Der Gesetzesentwurf soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Offshoreindustrie unterzeichnet “Cuxhavener Appell”

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Die Verunsicherung über den Verlauf der Energiewende hat zum Stopp vieler Investitionen in der Offshore-Industrie geführt. Der “Cuxhavener Appell” stellt nun Forderungen an die Bundesregierung.

 

DPA
Vertreter eines Bündnisses aus Politik, Gewerkschaften und Wirtschaft unterzeichnen in Cuxhaven (Niedersachsen) den “Cuxhavener Offshore-Appell” an die Bundesregierung. Die Unterzeichner (l-r): Jens Eckhoff (Offshore Windenergie), Urs Wahl (Offshore Wind Industrie Allianz), Reinhard Meyer (SPD, Minister SH), Volker Schlotmann (SPD, Minister MeckPom), Kai-Uwe Bielefeld (Landrat Cuxhaven), Ronny Meyer (WAB e.V.), Frank Horch (Senator Hamburg), Meinhard Geiken (Bezirksleiter IG Metall Küste), Martin Günthner (SPD, Senator Bremen), Ulrich Getsch (Oberbürgermeister Cuxhaven), und Olaf Lies (SPD, Minister Niedersachsen). Mit dem Appell wurden zahlreiche Forderungen zur Zukunft der deutschen Offshore-Industrie formuliert

 

Cuxhaven. Die norddeutschen Länder und Unternehmen haben in einem “Cuxhavener Appell” zur Offshore-Industrie von der Bundesregierung schnelles Handeln zur Rettung von Investitionen und Arbeitsplätzen gefordert. Unter anderem müsse Sicherheit über die Förderung nach dem geltenden Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Projekte bis 2020 geschaffen werden, heißt es in dem Appell, den am Montag die Wirtschafts- und Energieminister und -senatoren der fünf norddeutschen Bundesländer in Cuxhaven unterzeichneten. Bürgermeister und Unternehmen sowie die IG Metall schlossen sich an. Vor der Tür demonstrierten Beschäftigte der Branche für ihre Arbeitsplätze.

“Offshore ist der Eckpfeiler der Energiewende”, sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Die Bundesregierung müsse endlich einen Koordinator einsetzen, der für die Energiewende Verantwortung übernimmt, forderte er.

– Bestandssicherheit für die Offshore-Windenergie-Projekte, die sich derzeit im Bau befinden.

Die Bundesregierung will, dass bis zum Jahr 2020 Windmühlen mit zusammen 10.000 Megawatt Leistung im Meer stehen sollen. Doch die Industrie hat viele Projekte auf Eis gelegt, weil es Probleme mit den Netzanschlüssen gibt. Auch besteht Verunsicherung über die wirtschaftlichen Grundlagen. Gerade wurde der Nordsee-Windpark “Riffgat” fertig gebaut, doch weil die Leitung zum Land nicht vor dem nächsten Frühjahr fertig wird, gibt es jetzt Millionenverluste.

Mehrere Nordsee-Windparks sind im Bau, zwei bereits fertig. Am Montagnachmittag sollte der Windpark Bard Offshore 1 nordwestlich von Borkum offiziell eröffnet werden. Die 80 Anlagen mit 400 Megawatt Leistung können 400.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Die Offshore-Windenergie und die Energiewende befänden sich am Scheideweg, heißt es im “Cuxhavener Appell”. Deutschland verfüge als einziges europäisches Land über die gesamte Wertschöpfungskette beim Bau von Windenergieanlagen im Meer. “Dieser industriepolitische Vorteil muss auch im Hinblick auf die Arbeitsplatzsicherung und Exportmöglichkeiten erhalten und ausgebaut werden.”

Der Geschäftsführer der Windenergie-Agentur (WAB), Ronny Meyer, argumentierte, mit rund 4500 Stunden voller Stromproduktion im Jahr seien Offshore-Windmühlen den Anlagen an Land überlegen, die im Durchschnitt auf 2000 Stunden kämen. Rund 18.000 Beschäftigte habe die Branche. Bis zu 33.000 wären möglich. 35 Prozent des Umsatzes werde im Süden Deutschlands erwirtschaftet.

 

Die Offshore-Windenergie schärft ihren Kurs auf Helgoland

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Teilnehmer von links nach rechts: Andreas Nauen, CEO REPower, Dr. Lorenz Möller, Projektleiter 50Hertz, Prof. Dr. Martin Skiba Offshore-Direktor RWE Innogy, Jörg Singer Bürgermeister Helgoland, Jens Assheuer, Geschäftsführer WindMW, Jörg Kuhbier, Vorstand der Stiftung Offshore.

Über 75 hochkarätige Förderer und Macher der Offshore-Windbranche trafen sich zum ersten Wirtschaftsforum Offshore 2012 auf Deutschlands einziger Hochsee-Insel.

Die „Energiewende“ ist eine gesellschaftliche wie generationenübergreifende Herausforderung für die Bundesrepublik Deutschland. Zwar hat sich die Offshore-Windenergie zu einem eigenen Marktsegment innerhalb der Erneuerbaren entwickelt, jedoch steht die Branche noch vor großen Aufgaben, die technisch, wirtschaftlich und politisch gelöst werden müssen.

Übergeordnet wurden die Rolle und das Zusammenspiel von Staat und Wirtschaft diskutiert. Dabei wurde hinterfragt, ob die Anreize durch das derzeitige Fördersystem der Erneuerbaren noch geeignet sind die Versorgungssicherheit, die internationale Wettbewerbsfähigkeit, die CO2 Ziele sowie die Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe zu erzielen.

Der Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 29. August 2012 bezüglich der Haftungsfragen beim Netzausbau auf See wurde  begrüßt. Details müssen möglichst bis Jahresende justiert und festgezurrt werden. Der Vorschlag der Branche eines temporär stärkeren Engagements des Bundes mithilfe der kfw-Bank bei der Realisierung der Netzanschlüsse wurde mit großer Mehrheit von den Teilnehmern unterstrichen. Denn hierdurch ist der weitere Ausbau in den letzten 18 Monaten ins Stocken geraten. Die Investitionsbereitschaft der Banken ist gesunken, Hersteller und Logistiker hatten bei reduzierten Stückzahlen keine Chancen, die Kosten zu senken, die Windparkbetreiber und die gesamte maritime Wirtschaft konnten daher keine Projekte mehr auf den Weg bringen.

Aufgezeigt wurden optimierte und beschleunigte Planungs- und Realisierungsverfahren seitens der Bundesnetzagentur. Die Hersteller wie Windparkbetreiber präsentierten deutliche Kosteneinsparungsziele für die nächsten Jahre. Aus der Forschung kamen Impulse zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Windausbeute zukünftiger Offshore-Windenergieanlagen.

Beleuchtet wurden auch die ökologischen Aspekte mit Chancen und Risiken durch die Offshore-Entwicklung in Nord- und Ostsee. Insgesamt waren die Teilnehmer zuversichtlich, die Offshore-Windenergie mit großer Wertschöpfung in Deutschland und wettbewerbsfähig im Energiemix von Europa zu verankern.

Das Timing und die Rahmenbedingungen waren perfekt. Zeitgleich zum Forum startete der Aufbau der Windfelder „Nordsee-Ost“ und „Meerwind“ von RWE Innogy und WindMW etwa 30 Kilometer nördlich vor Helgoland. Hiervon konnten sich die Gäste, die mit dem Flugzeug angereist waren, ein Bild machen. RWE Innogy und REpower unterzeichneten einen Kaufvertrag für weitere Anlagen. Und die Insel Helgoland unterstrich ihre Ambitionen durch den Fortschritt im Ausbau zum Offshore Servicehafen.

„Die sehr positive Resonanz aller Teilnehmer bestätigt mich, auch im kommenden Jahr am 29. und 30. August 2013 Gastgeber des Wirtschaftsforums Offshore zu sein, so Bürgermeister Singer.“

 

1. Wirtschaftforum Offshore auf Helgoland am 30. und 31. August 2012

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23.05.2012, Helgoland

Helgoland gründet das Wirtschaftsforum Offshore – erstes Treffen am 30. und 31. August 2012 auf der Hochseeinsel

Perfekt terminiert zum Start der Errichtung der Windparks „Nordsee-Ost“ und „Meerwind“ vor Helgoland treffen sich Macher der deutschen Offshorebranche mit Politikern und Wissenschaftlern auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. Die Insel liegt im Herzen aktueller Offshore-Aktivitäten vor der deutschen Nordseeküste und bietet ein imposantes Hochsee-Naturerlebnis und damit viele Vorzüge für exklusive Konferenzen. Bürgermeister Jörg Singer lädt nun Industrie, Politik und Wissenschaft zum ersten Wirtschaftsforum Offshore auf die Insel ein. Einmal jährlich sollen sich hier die Entscheidungsträger der Branche zurückziehen, um die aktuellen Herausforderungen zu diskutieren, den Fahrplan für den weiteren Ausbau der Offshore Windenergie realistisch einzuschätzen und dabei die Offshore-Windenergie zu einem zukunftsweisenden Industriezweig und verlässlichen Baustein der Energiewende zu entwickeln.

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Helgoland: Ramsauer spricht über Windparks

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15.05.2012, 14:35 Uhr  Hamburger Abendblatt.de

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer unterstrich in Gesprächen die Bedeutung Helgolands als Offshore-Servicehafen auf der Insel.

Peter Ramsauer besucht heute Helgoland, um über das Potenzial der Insel als Service-Stützpunkt für Offshore-Windkraftanlagen zu sprechen. Windkraft sei “der Rohstoff des Nordens”

Helgoland. Bei einem Besuch auf Helgoland hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die Rolle der Hochseeinsel als künftiger Service-Stützpunkt für Offshore-Windparks betont. „Die Insel hat das Potenzial, ein wichtiger Offshore-Windkrafthafen zu werden“, sagte Ramsauer am Dienstag. „Wir setzen für die Energiewende auf die Windkraft. Wind ist der Rohstoff des Nordens.“ Mit Raumordnungsplänen und kürzeren Genehmigungsverfahren seien gute Grundlagen für den Ausbau der Offshore-Windenergie geschaffen worden. [Read more…]

Pachtverträge unter Dach und Fach: Helgoland stellt Weichen für Offshore-Hafen

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 27.04.2012 Kiel

Mit der offiziellen Unterzeichnung der ersten Pachtverträge über rund 7000 Quadratmeter Gewerbeflächen haben die Gemeinde Helgoland und die Windenergie-Unternehmen „WindMW“ sowie E.ON am 27. April einen ersten Schritt in Richtung eines Offshore-Servicehafens auf der Insel getan. Ein weiterer Vertragsabschluss mit RWE Innogy steht unmittelbar bevor.

Unterzeichnung der Pachtverträge zwischen Helgoland und den Offshore-Windparkbetreibern WindMW, E.ON und RWE Innogy

v.l.n.r.: Helgolands Bürgermeister Jörg Singer, Pinneberger Landrat Oliver Stolz, Sven Utermöhlen, Leiter des Offshore-Geschäfts von E.ON, Wirtschaftsminister Jost de Jager, Jens Assheuer, Geschäftsführer der WindMW und Prof. Martin Skiba, Leiter Offshore-Windkraft bei RWE Innogy

Zwischen 2012 und 2015 werden in der Nordsee vor Helgoland insgesamt drei Offshore-Windparks entstehen, deren Versorgung und Wartung von Helgoland aus erfolgen soll. [Read more…]

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